Mittwoch, 30. November 2016

Pistazien-Pflaumenmus-Plätzchen

Nachdem ich im letzten Post noch verkündet habe, dass bei mir die richtige Plätzchenback-Stimmung dieses Jahr noch nicht aufgekommen ist, folgte dann doch jetzt, wenige Tage später, die Initialzündung. Schon am Sonntag wurde mir von einem Moment auf den anderen plötzlich ganz weihnachtlich zumute, als ich gemütlich auf meiner Couch unter einer kuscheligen Decke saß. Das Zimmer nur erhellt von Lichterketten und Kerzen, den Duft einer Räucherkerze in der Nase, schöne Instrumental-Weihnachtsmusik in den Ohren. Und plötzlich war sie da, die weihnachtliche Stimmung. Jene Stimmung, die ich auf all den Weihnachtsmärkten, in all den Einkaufscentern und anderen Orten, die man vor Weihnachten häufiger frequentiert, doch meist vergeblich suche. In meinem dunklen, ruhigen Wohnzimmer war sie dann aber ganz plötzlich und ganz stark zu spüren :-) Außerdem ist heute in Dresden endlich der erste Schnee gefallen - Weihnachten kann also dann langsam losgehen, finde ich!


Und deswegen gibt es heute nun auch die ersten Plätzchen hier in diesem Jahr (ob noch weitere folgen oder ich "nur" noch altbekannte Klassiker backe, weiß ich noch nicht). Das Rezept habe ich im Rezept-Archiv von Zucker, Zimt & Liebe gefunden und da Pistazien bei uns immer hoch im Kurs stehen, wanderte es gleich auf die Favoritenliste. Außerdem erinnerte es mich auf angenehme Weise an die leckeren Himbeer-Amarettini, die ich im letzten Jahr gebacken hatte, nur eben stattdessen mit Pflaumenmus gefüllt, was ich noch lieber mag, da es so schön würzig und winterlich ist. Die Plätzchen sind (wie es bei Zucker, Zimt & Liebe nicht anders zu erwarten war...) nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch geschmacklich ein Volltreffer. Schön knusprig, aber doch nicht zu trocken, fruchtig und saftig und mit leckerem Pistazien-Crunch! Außerdem sind es genau die richtigen Plätzchen für alle Ausstechmuffel und Menschen, die wie ich eher grobmotorisch veranlagt sind und nicht filigran verzieren wollen - das Bisschen in Pistazien wälzen und mit Pflaumenmus füllen bekommen wir denke ich alle hin ;-)

Rezept
laut Zucker, Zimt & Liebe 20 Plätzchen, bei mir sind es sogar 30 geworden

125g weiche Butter
100g feiner Zucker
1 Prise Salz
125g gemahlene, gehäutete Mandeln
1 Ei
150g Mehl
1 Prise Zimt
1 Eiweiß, leicht mit 1 TL Wasser verquirlt
75g Pistazien, gehackt
ca. 4 EL Pflaumenmus

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen. Butter, Zucker, Salz und gemahlene Mandeln mit einem Mixer fluffig schlagen. Zunächst das Ei hinzufügen, dann das Mehl und den Zimt.

Für jeden Keks etwa 3/4 Esslöffel voll Teig von der Masse entnehmen und mit den Handinnenflächen zu gleichförmigen Kugeln rollen. Diese Kugeln dann leicht flach drücken und mit der bemehlten Stielseite eines Kochlöffels kleine, aber schon etwas tiefere Mulden in die Kugel drücken.

Die Kekse von außen mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen, dann in den gehackten Pistazien wälzen. Man kann die Pistazien auch feiner mahlen als ich es hier getan habe, aber ich mag den Knack! Die Keksmulden nun mit je einer Teelöffelspitze Pflaumenmus befüllen.

Die Kekse ca. 15-18 Minuten lang im Ofen backen. Dann abkühlen lassen und genießen oder zum Aufbewahren in eine luftdicht schließende Blechdose packen.

Quelle

Sonntag, 27. November 2016

Scharfe Rote Bete-Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Ihr Lieben, ich weiß, es ist der erste Advent und ihr seid garantiert alle im Plätzchenback-Fieber oder stellt schon fleißig kulinarische Weihnachtsgeschenke her... ich aber bin noch nicht so weit. Zu warm, zu wenig Lust auf Süßes bisher, und überhaupt... warum um alles in der Welt ist denn schon wieder Ende November?! Ich brauche daher in diesem Jahr wohl noch ein paar Tage, bis ich mit meiner Weihnachtsbäckerei starte. Im Gegensatz zu den letzten Jahren habe ich mich aber entschieden, mir in dieser Adventszeit keinen Stress zu machen. Daher habe ich auch noch keine weihnachtlichen Rezepte für euch vorproduziert, sondern koche und backe einfach das, wonach mir gerade ist, und schreibe darüber. Schließlich müsst ihr ja zwischen den ganzen Plätzchen und anderen Leckereien auch mal was "Richtiges" essen, und das findet ihr jetzt eben bei mir ;-) Und wer schon in absoluter Weihnachtsstimmung ist, kann ja in meinen liebsten Rezepten für Plätzchen und kulinarische Geschenke aus den letzten Jahren stöbern...


Nun aber genug des Vorgeplänkels und weiter zum heutigen Rezept... Sagte ich schon, dass ich rote Bete liebe? Und am allerliebsten habe ich sie bisher zusammen mit Couscous/Quinoa und Feta als Salat gegessen. Daher habe ich mir auch letztens wieder rote Bete gekauft und der Plan war, abends den von mir so geliebten Salat zuzubereiten. Dann wurde ich aber mittags netterweise von einer Kollegin bekocht... und zwar mit einem Couscous-Salat mit roter Bete und Feta ;-) So sehr ich dieses Essen liebe, aber ein bisschen Abwechslung habe ich dann doch gern, und so musste ein neuer Plan für abends her! Schon länger mal hatte ich die Idee, eine Suppe mit roter Bete zu probieren, und so wurde das gleich in die Tat umgesetzt. Offen gestanden, so richtig vorstellen konnte ich mir den Mix aus roter Bete, Süßkartoffel, Kokosmilch und Currypaste vorher nicht - doch schon vom ersten Löffel an war ich überzeugt :-)

Die Suppe hat ein schönes erdiges, leicht süßliches Aroma, schmeckt durch die Kokosmilch herrlich cremig und im Abgang spürt man die Schärfe der Currypaste. Ich habe dafür meine selbstgemachte Rogan josh-Paste verwendet, die ich schon seit Jahren herstelle und die in meinem Haushalt niemals ausgehen darf. Diese Paste ist schön würzig, aber nicht sehr scharf. Wenn ihr fertig gekaufte Paste verwendet, dann dosiert diese vorsichtig - die Suppe soll angenehm würzig sein, ihr sollt aber nicht Feuer speien ;-) Eine sehr schöne, gesunde und wärmende Wintersuppe! Weiteres Plus: Ihr könnt dabei gleich das selbstgemachte Gemüsebrühepulver aus meinem letzten Post verwenden.

Rezept
für 2 - 3 Portionen

1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Kokosöl
1 EL Rogan josh-Paste (alternativ andere Currypaste, vorsichtig dosieren!)
250g Süßkartoffeln
300g rote Bete (vorgegart)
300 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Rote Bete ebenfalls würfeln.

Kokosöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Knoblauch dazu geben und ca. 3 Minuten lang glasig dünsten. Currypaste zugeben und ca. 1 Minute lang mitbraten. Süßkartoffel- und rote Bete-Würfel zugeben und ebenfalls ca. 1 Minute mitbraten.

Gemüsebrühe dazugeben und alles zugedeckt bei geringer Hitze leise köcheln lassen, bis die Süßkartoffel weich ist. Kokosmilch zugeben und die Suppe pürieren. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit etwas Kokosmilch, Sonnenblumenkernen und Kräutern bestreut servieren.

Quelle
leicht abgewandelt nach Katharina Kraatz: Clean Eating

Mittwoch, 23. November 2016

Gemüsebrühepulver selbst herstellen

Gemüsebrühe ist eines der absoluten Basics in meiner Küche. Ob für Suppen, Saucen, Risotti oder zum Dünsten von Gemüse - Gemüsebrühe wird eigentlich immer gebraucht. Entsprechend habe ich mich auch schon oft mit dem Gedanken getragen, die Brühe selbst herzustellen, aber die offensichtlichste Variante, nämlich Gemüse auszukochen und flüssige Brühe zu gewinnen, erschien mir dafür wenig geeignet. Zum einen ist mein Verbrauch relativ hoch, so dass ich ziemlich häufig Brühe kochen müsste - wenn einmal alles im Topf ist, macht sich das zwar von selbst, aber ein gewisser Initialaufwand beim Schälen, Schnippeln & Co. ist ja doch da. Und zum anderen müsste man die Brühe dann entweder einfrieren oder aber einwecken, in jedem Fall aber irgendwo lagern. Und da kommen wieder meine kleine Küche und mein Mini-Gefrierfach ins Spiel, die ein solches Vorhaben nicht gerade erleichtern.


Ich hatte daher mit dem Thema selbstgemachte Brühe erst einmal wieder abgeschlossen und habe fertiges Brühepulver im Glas gekauft. Nun gehört Gemüsebrühe (wie auch Müsli) ja zu den Lebensmitteln, die sich erst mal wahnsinnig gesund anhören - viele gekaufte Produkte sind es auf den zweiten Blick aber gar nicht unbedingt. So stecken in fertigen Brühepulvern häufig Geschmacksverstärker, Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe, viel Salz und - völlig unnötigerweise - auch gleich diverse Zuckerarten. Ich kaufe zwar eine Bio-Brühe, die weitestgehend auf diese unerwünschten Inhaltsstoffe verzichtet, doch auch diese kommt nicht ohne Zucker aus und das finde ich ärgerlich. Ich esse gerne mal etwas Süßes, aber an vielen an sich überhaupt nicht süßen Lebensmitteln ist Zucker meiner Meinung nach überflüssig - so auch an Gemüsebrühe. Wie schön wäre es doch, wenn man das Pulver selbst herstellen könnte! Bisher dachte ich jedoch, dass es dazu ein Dörrgerät und vielleicht auch noch eine leistungsstarke Küchenmaschine braucht...

...bis ich vor kurzem bei Projekt: Gesund leben auf verschiedene Verfahren, um Gemüsebrühe selbst herzustellen, gestoßen bin. Und siehe da: Es geht auch ganz ohne Dörrgerät, einfach im Ofen! Dafür wird Gemüse nach Wahl in ganz kleine Würfel geschnitten und im Ofen getrocknet, bis es ganz trocken ist und keine Flüssigkeit mehr enthält. Anschließend wird es mit Salz vermischt und dadurch konserviert. Dann kann man die Mischung entweder so lassen, also mit Gemüsestückchen, oder aber alles noch mal zerkleinern und so ein feines Pulver herstellen. Das musste ich nachmachen!


Und es hat wunderbar funktioniert, ich bin ganz begeistert :-) Die zubereitete Brühe schmeckt ganz fein und intensiv nach Gemüse, aber nicht überwürzt oder extrem salzig, perfekt! Und man weiß genau, was drin ist und kann alles nach seinem Geschmack dosieren, was ich super finde. Beim nächsten Mal würde ich die Gemüsewürfel noch etwas feiner schneiden (da war ich dieses Mal ein bisschen faul), denn dann geht das Trocknen im Ofen schneller und man hat auch keine zu großen Stückchen in der fertig zubereiteten Brühe. Zu feinem Pulver zermahlen habe ich das Brühpulver nicht, da mein Zerkleinerer das nicht geschafft hat. Wenn ihr eine leistungsstarke Küchenmaschine habt, sollte das aber kein Problem sein. Ich werde mein Brühpulver ab jetzt auf jeden Fall immer selbst machen!

Stellt ihr eure Gemüsebrühe selbst her? Welches Verfahren nutzt ihr dafür?

Rezept
ergibt ca. 140g Brühepulver (ausreichend für ca. 7 Liter Brühe)

500g Gemüse und Kräuter nach Geschmack (bei mir: 1 Zwiebel, 3 Möhren, 2 Pastinaken, 1 kleiner Knollensellerie, 1 Bund Liebstöckel)
40g Salz

Das Gemüse und die Kräuter waschen, ggf. trockentupfen und schälen, dann fein würfeln bzw. hacken oder in feine Ringe schneiden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Gemüse dünn darauf verteilen. 90 – 120 Minuten bei etwa 75 – 80 Grad Umluft im Backofen trocknen lassen. Den Backofen ggf. einen Spalt breit geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Zeit ist abhängig vom verwendeten Gerät, von der genauen Temperatur und davon, wie klein das Gemüse geschnitten und wie dick es verteilt wurde. Das Trocknen kann unter Umständen auch länger als 120 Minuten dauern. Da ich beim Schneiden etwas nachlässig war und meine Würfel relativ groß waren, hat es bei mir knapp drei Stunden gedauert.

Das getrocknete Gemüse mit dem Salz vermengen und nach Geschmack noch einmal mixen, um die Instant-Gemüsebrühe zu pulverisieren.

Die getrocknete Gemüsebrühe ist mindestens 1 Jahr haltbar.

Quelle

Sonntag, 20. November 2016

[New York, Teil 3] Travelguide für East Village, Greenwich Village & Meatpacking District

Seid ihr bereit für eine neue Runde Fernweh? Ja? Gut so - denn heute nehme ich euch wieder mit nach New York! Nachdem ich euch in meinem letzten Travelguide Downtown Manhattan genauer vorgestellt habe, bewegen wir uns heute ein Stück weiter gen Norden - genauer gesagt nach East Village, Greenwich Village und in den Meatpacking District! Diese Gegend liegt zwischen den Wolkenkratzer-Vierteln von Downtown Manhattan (One World Trade Center, Financial District...) und Midtown Manhattan (Empire State Building, Rockefeller Center...). Sie ist durch niedrigere Gebäude, oftmals die typischen "Brownstones" mit den Eisenleitern, geprägt. Der Grund dafür ist, dass die Sedimentschichten im Boden hier nicht so stabil wie an der Südspitze und in der Mitte der Insel Manhattan und damit für den Bau von Wolkenkratzern nicht geeignet sind.


Damit hat diese Gegend auch einen ganz anderen Charme als der "Rest" von Manhattan. In teilweise idyllischen Straßen und an lebendigen Plätzen finden sich hier eher kleine Boutiquen, Galerien, Cafés und Bars als große Shopping Malls und Fastfood-Ketten. Auch geht alles eine Spur weniger hektisch und turbulent zu, man muss sich nicht durch solche Menschenströme kämpfen wie in anderen Gegenden Manhattans und kommt auch mal zum Durchatmen. Das zahlenmäßige Verhältnis von Touristen zu "echten" New Yorkern ist hier spürbar ein anderes. Doch natürlich entdecken auch die Touristen diese Gegend immer mehr für sich - und ich kann es ihnen nicht verdenken! Denn die "Mitte" Manhattans ist nicht nur charmant, sondern mit Institutionen wie Katz's Deli, einer Filiale von Dean & DeLuca, dem Union Square Greenmarket und dem Chelsea Market auch ein Paradies für Foodies...


Katz's Deli - Wie viel Fleisch passt auf ein Sandwich?

Wir beginnen unseren Bummel im East Village - und wir haben Hunger! Da trifft es sich gut, dass sich im East Village eine der kulinarischen Institutionen New Yorks schlechthin befindet: Katz's Delicatessen (bzw. abgekürzt Katz's Deli). Katz's ist ein alteingesessener jüdischer Feinkostladen, den es bereits seit 1888 gibt und der sich inzwischen zu einem Imperium mit mehreren Filialen, Cateringservice, Online-Shop, etc. entwickelt hat. Mittlerweile ist, das muss man ehrlicherweise sagen, Katz's deutlich stärker von Touristen als von New Yorkern besucht, doch bei den Speisen hält man hier die Traditionen nach wie vor hoch.


Allein die Atmosphäre in dem Laden ist ein Erlebnis für sich: Nach kurzem Schlangestehen vor der Tür werden wir im Pulk von ca. 10 Leuten vom Türsteher nach drinnen geschleust und in eine der Schlangen einsortiert. Hinter der Theke warten insgesamt 10 "Cutter" auf die hungrige Kundschaft. Wir sind kurz verwirrt, aber die Bezeichnung erschließt sich, wenn man sich von Nahem anschaut, was die Herren da tun - nämlich hauptsächlich mit großen, scharfen Messern verschiedene Fleisch- und Wurstsorten hauchdünn aufschneiden. Bei Katz's gibt es viele Klassiker der jüdischen Küche - von Matzo Ball Soup (eine klare Brühe, als Einlage eine Art Semmelknödel aus Matzo-Brot) und Nudelkugel über Latkes (eine Art Kartoffelpuffer) bis hin zu Blintzes (Teigtaschen) - und es gibt vor allem Sandwiches mit REICHLICH Fleisch...


Wir entscheiden uns für den Klassiker, das Pastrami Sandwich, sowie für ein Knobelwurst-Sandwich - allein die amerikanische Aussprache des Wortes "Knobelwurst" ist den Spaß wert ;-) Und dann legt unser Cutter los und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Blitzschnell werden Rinderfilet und Würste hauchdünn geschnitten und mit etwas Senf turmhoch zwischen zwei Scheiben Mischbrot gestapelt. Dazu werden eingelegte Salzgurken gereicht.


Die ersten Bissen der Sandwiches schmecken absolut köstlich... dann jedoch stellt sich schnell Verzweiflung ein: Wer zur Hölle kann nur so viel Fleisch essen?! Wir jedenfalls nicht mehr... erst recht nicht nach bereits 10 Tagen USA. Nach einem halben Sandwich streike ich und beglückwünsche insgeheim die japanische Familie am Nebentisch für ihre Entscheidung, sich zu viert ein Sandwich zu teilen ;-) Nichtsdestotrotz sind die Atmosphäre und das Essen bei Katz's ein Erlebnis, das ich jedem empfehlen würde - auch wenn ich beim nächsten Mal wohl eher die Matzo Ball Soup probieren würde...


Washington Square & Union Square - entspanntes Treiben im Grünen



Vom East Village aus geht es für uns anschließend weiter in westlicher Richtung nach Greenwich Village. Dort wartet mit dem Washington Square Park eine wirklich charmante, kleine grüne Oase auf müde Stadtspaziergänger. Bei unserem Besuch an einem sonnigen, spätsommerlich warmen Tag Anfang Oktober glitzert die Fontäne des Springbrunnens im Licht der Nachmittagssonne, auf den Bänken und Wiesen sitzen offenbar mehrheitlich Studenten der nahen New York University, und eine Band spielt im Schatten des Triumphbogens Jazz-Versionen bekannter Klassiker.


Die entspannte Atmosphäre erinnert mich an die Stimmung in den Parks in Paris, die ich so sehr liebe. Der Washington Square Park ist kein touristisches Highlight im eigentlichen Sinne, aber er ist genau der richtige Ort für eine kleine Verschnaufpause im Grünen, bei der es viel zu sehen gibt, wo man jedoch von Eindrücken nicht so hoffnungslos "erschlagen" wird wie anderswo in Manhattan.


Neben dem Washington Square Park gibt es mit dem ca. 15 Minuten entfernten Union Square Park noch eine zweite grüne Oase in Greenwich Village. Rund um den Union Square geht es deutlich geschäftiger zu als am Washington Square, zum Entspannen empfiehlt sich dieser Park daher etwas weniger - aber es gibt einen anderen Grund, um hierher zu kommen: den Union Square Greenmarket!


Das ist einer der größten und schönsten Farmers' Markets von New York, der montags, mittwochs, freitags und samstags von 8 - 18 Uhr geöffnet hat. Die Stände biegen sich förmlich unter der schieren Masse an Kürbissen, Kohlsorten, Salaten, Bohnensorten, etc. und es tut einfach wahnsinnig gut, nach dem recht ungesunden Essen der letzten Tage so viele gesunde Lebensmittel auf einen Haufen zu sehen! Daneben gibt es auch Stände mit Brot und Gebäck, Marmeladen und Honig, Fleisch, Wurst, Käse, Kräutern, Pflanzen, etc.


Falls ihr nicht nur schauen und ein paar schöne Fotos machen, sondern auch dort einkaufen wollt, lasst euch jedoch gesagt sein, dass gesundes Essen in den USA in der Regel seinen Preis hat, so auch hier...


The Highline - der vielleicht ungewöhnlichste Park von New York

In Sachen Parks sind bei unserer Runde durch die Mitte Manhattans aller guten Dinge drei - und so geht es für uns nach Washington Square und Union Square zur Highline, einem ganz besonderen Park. Es handelt sich um eine knapp 2,5 Kilometer lange ehemalige Trasse für Güterzüge, die seit 2006 Stück für Stück zu einem Park umgebaut wurde. Der letzte Abschnitt wurde 2014 fertiggestellt, so dass die Highline nun lückenlos von der Gansevoort Street im Meatpacking District zur West 34th Street in Midtown Manhattan führt.


Es gibt an verschiedenen Stellen Aufgänge, einige auch mit Aufzügen. Auf der Highline kann man nun in etwa auf Höhe der dritten Etage der umliegenden Gebäude über den Straßen und somit ein wenig entfernt vom hektischen Verkehrstreiben quer durch Manhattan wandern. Sehr cool, wie ich finde!


Die Highline ist sehr schön begrünt worden, es gibt viele Sitzgelegenheiten und an vielen Stellen auch Kunstobjekte und Installationen zu bewundern, z.B. einen Smart, aus dem ein Baum wächst und der damit für die Transformation der Highline von der Verkehrsader zum Park steht.


Auf der Highline herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre, man kann gemütlich schlendern oder sich hier und da mal niederlassen und das Treiben unten auf den Straßen bestaunen. Wer ein Herz für Industriekultur und Streetart hat, kommt auf der Highline auf jeden Fall auf seine Kosten. Aber Achtung, an den Wochenenden wird es hier sehr voll! Die Highline hat täglich von 7 - 22 Uhr, der Abschnitt von der 30th bis 34th Street nur bis 19 Uhr geöffnet.


Das war mein kleiner Spaziergang durch das "etwas andere New York", das ihr in East Village, Greenwich Village und im Meatpacking District findet, und ich hoffe, es hat euch gefallen! Für uns war dieser Tag eine willkommene Verschnaufpause vom hektischen Treiben in anderen Teilen New Yorks. Im nächsten Artikel meiner Reihe warten dann noch mal viele Klassiker auf euch, denn dann schauen wir uns gemeinsam Midtown Manhattan näher an :-)


Donnerstag, 17. November 2016

Blogevent Then & Now: Meine Foodfotografie-Entwicklung

Wie gut, dass ich kürzlich am Nachmittag eine kleine Pause von der Arbeit brauchte und mich doch mal kurz durch Facebook gescrollt habe (was ich eigentlich so zwischendurch eher zu vermeiden versuche, da doch meist mehr Zeit draufgeht als beabsichtigt...) - sonst wäre mir in diesem Fall vielleicht der neueste, spannende Beitrag bei Homemade Deliciousness entgangen! Elisabeth schreibt über ihre Foodfotografie-Entwicklung der letzten Jahre anhand von alten und neuen Bildern - und sie ist nicht die Einzige. Dahinter steht ein ganzes Blog-Event, ins Leben gerufen von Kochen mit Diana. Foodfotografie ist ein Thema, das mich im letzten Jahr stark beschäftigt hat, und gerade erst vor ein paar Tagen hatte ich im Gespräch mit meinem Freund festgestellt, dass sich da doch einiges getan hat (und noch mehr zu tun ist ^^). Darum war für mich gleich klar: Bei diesem Event will ich mitmachen!


Meine Foodfotografie-Entwicklung: Was hat sich verändert?

Eine Menge! Und obwohl ich meinen Blog nun schon über sechs Jahre lang habe, muss ich zugeben, dass die meiste Bewegung in Hinblick auf die Fotos erst im letzten Jahr reingekommen ist. Mir hat die Rezeptentwicklung, das Kochen und das Schreiben der Beiträge schon immer riesigen Spaß gemacht, und mit Blick auf diese Aspekte habe ich damals mit dem Bloggen begonnen - die Fotos waren für mich lange Zeit nur Beiwerk, und ja, ich muss es zugeben, oft genug auch lästiges Beiwerk. So gerne ich mir schöne Food-Fotos auf anderen Blogs, in Kochbüchern und Zeitschriften anschaue - ich schien einfach kein Händchen dafür zu haben, es erschien mir mühsam, ein Buch mit sieben Siegeln, und ich verlor immer mehr das Interesse daran, mich eingehend mit diesem Thema zu beschäftigen.

Manchmal braucht es dann einen Anstoß von außen - in diesem Fall meinen Freund, der das Foto-Elend auf meinem Blog nicht länger mit ansehen mochte und mir, nachdem er sich selbst ein neues Modell gekauft hatte, seine alte DSLR-Kamera schenkte. Und dazu ein Step-by-Step-Fotobuch, in dem die wichtigsten Grundlagen und Tipps für die häufigsten Fotosituationen enthalten sind. So (und mit viel Hilfestellung und Erklärungen von ihm) habe ich dann doch angefangen, mich mit dem Fotografieren zu beschäftigen - erst zugegebenermaßen etwas widerwillig, aber dann mit immer größerer Freude.


Ganz konkrete Veränderungen sind vor allem die folgenden:

1. Das Equipment
Es ist mir ja fast etwas peinlich, das zuzugeben, aber die ersten fünf Jahre meines Blogger-Daseins entstanden meine Fotos entweder mit einer kleinen Digitalkamera oder aber mit dem Smartphone - und zwar nicht mit einem, dessen Kamera besonders berühmt gewesen wäre. Seit Dezember 2015 fotografiere ich mit der Canon EOS 400D, ein gutes Einsteigermodell, wenn auch von der Bedienung her noch etwas rustikaler. Manchmal vermisse ich eine Vorschau der Bilder auf dem Display, die es bei diesem Modell noch nicht gibt. Irgendwann werde ich also wohl noch mal in eine bessere Kamera investieren, doch für den Moment leistet sie mir gute Dienste und ist auf jeden Fall eine riesige Verbesserung zu meinem vorherigen "Equipment" (das diesen Namen nicht verdient). Als Objektiv besitze ich aktuell selbst nur das Kit-Objektiv, habe aber bereits häufiger mal testweise mit der 50mm-Festbrennweite fotografiert und werde mir dieses Objektiv in Kürze selbst anschaffen. Außerdem habe ich seit Neuestem ein Stativ, was bei den Food-Fotos vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen nützlich ist.

2. Das Licht
Nein, leider wohne ich immer noch nicht in einem lichtdurchfluteten Loft, sondern in einer nach Osten ausgerichteten Wohnung im ersten Stock mit Bäumen vor den Fenstern. Das bedeutet, dass es zu den Zeiten, zu denen ich hauptsächlich koche, also nachmittags und abends, recht dunkel in der Wohnung ist. Früher habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht und einfach drauflos geknipst. Mittlerweile versuche ich, die Fotos soweit möglich bei Tageslicht zu machen, wenn es Wetter und Temperatur zulassen auch gern auf dem Balkon. Bei Rezepten mit länger haltbarem "Ergebnis", etwa Gebäck, Müsli, Sirup, etc. ist es ja auch kein Problem, mit dem Fotografieren zu warten, bis die Lichtverhältnisse besser sind. Nun gibt es natürlich immer wieder Fälle, wo das nicht geht, etwa weil wir abends etwas besonders Leckeres kochen, von dem garantiert nichts übrig bleiben wird, oder weil das Essen abgekühlt und ggf. noch mal aufgewärmt einfach deutlich weniger gut aussehen würde. Da es sehr schade wäre, wenn ich in solchen Fällen keine Fotos machen könnte, besitze ich zwei Softboxen, mit deren Licht ich auch ziemlich zufrieden bin. Klar, es ist nicht mit Tageslicht vergleichbar, aber es liefert annehmbare Ergebnisse, und ist daher mein Kompromiss, um ein schönes Essen trotz fehlenden Lichts festhalten zu können.


So sieht das "Foto-Set" dann zum Beispiel aus - und nein, ich fotografiere Kuchen nicht bevorzugt nachts ;-) Das Bild stammt vom ersten Test-Shooting, bei dem ich die Softboxen benutzt habe.

3. Die Planung
Früher habe ich nicht nur was das Licht angeht einfach drauflos geknipst. Ich habe mir auch kaum Gedanken darüber gemacht, wie ich etwas anrichte, es dekoriere, womit ich es kombinieren und in Szene setzen kann. Mittlerweile überlege ich mir vorher, wie das fertige Gericht und das Foto aussehen sollen, was ich dafür brauche, etc. Auch achte ich bei Fotos auf anderen Blogs, die mir gefallen, nun viel genauer auf folgende Punkte: Warum gefällt mir das Bild, was mag ich daran? Wie sehen Untergrund und Hintergrund aus? Welche "Requisiten" werden verwendet? Habe ich etwas ähnliches, an das ich vielleicht noch gar nicht als Objekt für Foodfotos gedacht habe? Zugegebenermaßen bin ich dabei noch lange nicht so weit, wie ich gern wäre. Ich besitze keine Vielzahl an Untergründen und Hintergründen oder viele Props. Die meisten Fotos mache ich auf einer Holzkommode, deren Optik ich mag, oder auf einer Schieferplatte. Dazu kommen ggf. Stoffe in verschiedenen Farben als Deko. Und ich versuche, zur Dekoration stärker mit den Zutaten des Rezepts zu arbeiten. Aber in diesem Bereich muss ich ganz klar noch besser werden.

4. Die Bildbearbeitung
Die ersten Monate meines Blogger-Daseins habe ich meine Bilder gar nicht nachbearbeitet. Sogar ich habe relativ bald gemerkt, dass ich darum nicht herum komme, und habe dann über Jahre hinweg mit einer kostenlosen Software, die nicht besonders viele Möglichkeiten bietet, gearbeitet. Mittlerweile fotografiere ich nur noch in RAW und bearbeite meine Bilder mit Photoshop. Auch hier muss ich wieder meinem Freund danken, der mir die für mich wichtigsten Funktionen gezeigt hat. Inzwischen probiere ich aber munter drauflos und meine Bildbearbeitungsfähigkeiten werden langsam besser, auch wenn ich hier ebenfalls noch so einiges zu lernen habe.

Und wie sieht das nun konkret aus? Die Gegenüberstellung


Um die Entwicklung nun noch einmal in Bildern zu skizzieren, habe ich fünf Bilder aus den "alten" Blogzeiten herausgesucht und stelle diesen fünf "neue" Bilder aus derselben Kategorie gegenüber. Aber seht selbst...

Zu Beginn erst einmal ein verhältnismäßig harmloser Vergleich (ja ihr Lieben, es kommt gleich noch ganz dicke!). Nudelsalat habe ich auch schon 2011 gern gegessen - fotografiert habe ich den sehr leckeren mediterranen Salat allerdings gänzlich uninspiriert einfach frontal und ohne sonstiges Drum und Dran. Bloß nicht zu lange warten, wir haben doch Hunger! Dabei herrschten an jenem sonnigen Sommertag perfekte Lichtverhältnisse und der Salat wäre ja auch nicht kalt geworden...



Im Sommer 2016 sieht das beim Nudelsalat mit weißen Bohnen, eingelegten Paprika und Tunfisch schon besser aus. Mit der Tiefenunschärfe gespielt, italienisch anmutende Farbkombination und der rote Punkt im Hintergrund - kann man machen.


Und es kommt noch doller - dieses völlig unscharfe Bild einer Tomatensuppe ohne jegliche Deko (obwohl... der Basilikum, der zählt doch als guter Wille, oder?) habe ich ernsthaft noch 2015(!) auf meinen Blog gestellt.



Dagegen sieht das Bild der indischen Mulligatawny aus dem Oktober 2016 doch deutlich besser aus - zwar auch ohne große Deko, dafür schön hell, aufgeräumt und clean. Und dabei ist das Bild am späten Abend im Dunkeln entstanden - ich liebe die Softboxen :-)


Aber Achtung, jetzt habe ich noch einen wirklichen Hammer für euch! Im Sommer 2011 (ok, es war sogar in meinem zweiten Blogartikel überhaupt) hielt ich es für eine gute Idee, Saucen (links süßsaure Chilisauce, rechts Paprikadip) im verschlossenen Glas zu präsentieren. Hand hoch, wer bei diesem Anblick nicht total Appetit bekommt...!


Hier ist zweifellos die größte Entwicklung zum September 2016 und zur Präsentation der Guacamole zu sehen. Ok, ich muss einschränkend hinzufügen, dass dieses Bild nicht mit meinem Equipment entstanden ist, sondern mit der Kamera von meinem Freund (Canon EOS 700D), dem 50mm-Objektiv und einem Galgenstativ, das uns den Shot aus der Vogelperspektive ohne Wackler ermöglichte. Es war also ein Gemeinschaftsprojekt, aber die Bildidee und das Anrichten waren allein mein "Werk".


Weil bald Weihnachten ist noch ein Vergleich zum Thema Plätzchen: Im Jahr 2012 habe ich die leckeren Orangen-Spritzringe mit Pinienkernen einfach lieblos auf die Küchenarbeitsplatte geknallt und dazu noch leicht unscharf abgelichtet.


Im Dezember 2015 waren diese Lemon Meltaways tatsächlich das allererste Motiv, was ich mit meiner ganz neuen DSLR fotografiert habe, einfach nur drauflos probiert, ohne schon größeres Wissen über das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit, etc. zu haben. Es sieht trotzdem, schon allein durch das bessere Equipment und ein bisschen Überlegung beim Anrichten, gleich viel besser aus.


Und als Abschluss noch ein Vergleich aus der Kategorie der von mir so geliebten Frühstücksshakes. Interessant ist hier, dass der Untergrund derselbe ist (die schon erwähnte von mir so geschätzte Holzkommode...) und auch die Perspektive ist gar nicht mal so unterschiedlich.


Aber durch die Bildidee, mit den für den Shake ausgepressten Orangenhälften zu arbeiten, und das Spiel mit der Tiefenunschärfe sieht das neuere Bild gleich viel interessanter aus.


Damit bin ich am Ende angelangt und hoffe, dass euch dieser etwas andere Beitrag gefallen hat! Gerade, wenn ich mal wieder ein bisschen an meinen Fotos verzweifle (was immer noch vorkommt, aber deutlich seltener als früher), tut es mir gut zu wissen, dass auch andere mal so "klein angefangen" und mit ähnlichen Problemen gekämpft haben. Daher vielen Dank für die tolle Idee zu diesem Event, Diana!

Sonntag, 13. November 2016

Ravioli mit cremiger Kürbissauce

Manchmal dauert es leider viel zu lange, bis ich ein Rezept, das mir im Kopf herumspukt, tatsächlich ausprobiere bzw. nachkoche - und manchmal kann es ganz schnell gehen! So geschehen erst kürzlich bei diesem Pasta-Gericht: Vor zwei Wochen habe ich in der Dresdner Pastamanufaktur ein ähnliches Gericht, nämlich Ravioli mit Kürbis-Maronen-Ragout, Rucola und Parmesan, gegessen und war hellauf begeistert! Die cremig-aromatische Sauce harmonierte einfach wunderbar mit der Pasta und Rucola, Parmesan und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer setzten die richtigen Akzente dazu. Nun traf es sich, dass ich zuhause noch einen hübschen kleinen Muskatkürbis hatte, und so landete das Gericht, in etwas abgewandelter Form, einige Tage später schon auf unseren Tellern!


Ich habe daraus eine schnelle Feierabend-Pasta gemacht, denn meine Ravioli sind nicht selbstgemacht. Wer den Blog schon länger liest, weiß vielleicht, dass ich keine Nudelmaschine habe und es in meiner Küche auch keinerlei Stauraum für so etwas oder eine große Arbeitsfläche, die zur Nudelherstellung geeignet wäre, gibt. Auch bin ich nicht sonderlich für so filigrane Tätigkeiten wie das Ravioli-Machen zu begeistern. Ich habe daher zu sehr guten fertigen Ravioli mit Zitronen-Ricotta-Füllung aus dem Frischeregal gegriffen. Selbstgemacht ist hingegen natürlich die cremige Kürbissauce - bei mir nicht wie in der Pastamanufaktur als stückiges Ragout, sondern als edle pürierte Sauce. Sie ist richtig schön samtig, schmeckt dezent nach dem Muskatkürbis und auch noch nach einem kräftigen Schlückchen Weißwein. Hmmmm, lecker! Obendrauf noch ein paar Schnittlauchröllchen (oder Rucola), grob geriebener Parmesan und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, und ein ebenso einfaches wie luxuriöses Abendessen ist fertig :-)


Rezept
für 3 - 4 Personen

1 EL Olivenöl
1 EL Butter
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Muskatkürbis (ca. 400g, geschält und entkernt gewogen)
100 ml Weißwein
100 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss, gerieben
2 Packungen Ravioli (à 250g) mit einer dezenten Füllung (z.B. Ricotta)
1/2 Bund Schnittlauch
1 Stück Parmesan (ca. 100g)

Für die Sauce Schalotte und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Muskatkürbis halbieren, Kerne herauskratzen. Kürbis in Spalten schneiden, diese schälen und anschließend in Würfel schneiden. Olivenöl und Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Knoblauch zugeben und einige Minuten glasig dünsten. Kürbiswürfel zugeben und 2 - 3 Minuten mitdünsten.

Weißwein zugießen und bei hoher Hitze einige Minuten lang einkochen lassen. Dann Brühe und Sahne zugeben und den Kürbis in ca. 10 - 15 Minuten weich kochen. In der Zwischenzeit in einem großen Topf Salzwasser für die Ravioli aufsetzen und zum Kochen bringen. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und fein hacken. Parmesan grob reiben.

Wenn der Kürbis weich ist, Sauce pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Sobald das Wasser im anderen Topf kocht, Ravioli zugeben und einige Minuten nach Packungsanweisung kochen, dabei ab und zu umrühren, damit sie nicht zusammenkleben.

Ravioli abgießen und mit der Kürbissauce anrichten. Mit schwarzem Pfeffer übermahlen und mit Schnittlauchröllchen und Parmesan bestreut servieren.

Quelle
eigenes Rezept nach Idee aus der Pastamanufaktur Dresden


Freitag, 11. November 2016

Griechischer Frühstückskuchen - zum Brunch oder zur Käseplatte...

Für unsere Wanderung durch die Sächsische Schweiz am letzten goldenen Oktoberwochenende habe ich nicht nur die leckeren Apfel-Muffins mit Knusperstreuseln gebacken, die ich euch neulich schon gezeigt habe. Denn zu einer richtigen Wanderrast gehört natürlich auch eine herzhafte Komponente. Klar kann man einfach belegte Brote mitnehmen, aber da ich solche Gelegenheiten gerne nutze, um neue Rezepte auszuprobieren, habe ich auch dieses Mal vorher meine Kochbücher gewälzt. Fündig geworden bin ich in "Reisehunger" von Nicole Stich bei einem herzhaften Kuchen, den ich mir schon vor einigen Monaten zum Nachbacken vorgemerkt hatte: dem griechischen Frühstückskuchen.


Nun ist die Picknick- und Wandersaison zwar leider ganz offensichtlich vorbei, aber das sollte euch trotzdem nicht davon abhalten, diesen Kuchen auszuprobieren. Er zaubert euch auch im grausten deutschen Herbst ein wenig Sonnenschein und südländische Gelassenheit auf den Teller. Und außerdem ist doch jetzt die Saison, um mal wieder Gäste zu sich nach Hause einzuladen - etwa zum Brunch oder abends zur Käse- oder Antipasti-Platte mit einer schönen Flasche Rotwein. Zu allen Gelegenheiten passt der Kuchen ganz wunderbar!

Ich mag solche herzhaften, mit reichlich gutem Olivenöl gebackenen Kuchen jedenfalls sehr gern. Im Original wird der Kuchen übrigens u.a. mit Speck und Anchovis aromatisiert - beides habe ich jedoch weggelassen, da ich nicht ganz sicher war, ob jemand von meinen Wanderbegleiterinnen vegetarisch essen möchte. Mein Kuchen ist daher nur mit eingelegten Paprika, Oliven, Feta und Pecorino "bestückt", schmeckt aber dennoch richtig schön herzhaft und würzig. Klare Empfehlung von mir!

Rezept
für eine Kastenform (28 cm Länge, ca. 16 Stücke)

50g Hartkäse zum Reiben (z.B. Pecorino)
75g Feta
75g eingelegte Paprikaschoten (aus dem Glas)
10 schwarze Kalamata-Oliven (ohne Stein)
3 Eier (Größe M oder L)
75 ml mildes Olivenöl
1/8 Liter Milch
250g Mehl (Type 550)
2 TL Backpulver
1 Prise Zucker
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Butter und Mehl für die Form

Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Kastenform mit Butter einfetten und sorgfältig mit Mehl ausstreuen. Den Hartkäse reiben und den Feta nicht zu fein zerkrümeln. Die Paprikaschoten abtropfen lassen und klein würfeln. Oliven grob hacken.

Die Eier in eine Schüssel geben und mit den Quirlen des Handrührgeräts kurz aufschlagen, dann das Olivenöl untermixen. Milch, Mehl und Backpulver dazugeben und unterrühren, bis ein glatter, zähflüssiger Teig entstanden ist. Vorbereitete Zutaten gleichmäßig untermengen und den Teig mit Zucker, Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Teig in die Form füllen und im Ofen (Mitte) in 40 - 45 Min. goldbraun backen (Stäbchenprobe!). Wird er zu dunkel, zwischendurch mit Backpapier abdecken.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10 Min. in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Quelle
abgewandelt nach Nicole Stich: Reisehunger

Sonntag, 6. November 2016

[New York, Teil 2] Travelguide für Downtown Manhattan

New York
Concrete jungle where dreams are made of
There's nothing you can't do
Now you're in New York

These streets will make you feel brand new
Big lights will inspire you
Hear it for New York
New York, New York

(Alicia Keys - Empire State of Mind Part II)

Der graue deutsche November ist die beste Zeit, um ein wenig zu träumen und das eigene Fernweh zu pflegen - und deswegen starte ich heute mit dem ersten Travelguide aus meiner New York-Reihe! Nachdem ich euch vor kurzem ja bereits vom spannenden Thema Flugzeugessen und den großen Unterschieden zwischen Businessclass und Economy erzählt hatte, nehme ich euch heute endlich mit in den Big Apple... und zwar genauer gesagt zunächst nach Downtown Manhattan! Die geschäftige Gegend an der Südspitze der Insel Manhattan ist vieles: Hektisches Business- und Finanzviertel rund um Wall Street und Financial District, Ort der Stille und der Trauer am 9/11 Memorial und Museum, Stätte des Aufbruchs am One World Trade Center und nicht zu vergessen - mit den Inseln Liberty und Ellis Island auch das historische "Tor zu Amerika". Was ihr in Downtown Manhattan unternehmen und erleben könnt, erfahrt ihr heute bei mir :-)


Liberty Island & Ellis Island - das "Tor zu Amerika"

Vor der Südspitze Manhattans befinden sich an der Einfahrt zum New Yorker Hafen die beiden Inseln Liberty und Ellis Island. Während sie vor allem zwischen den 1880er und 1920er Jahren für viele Einwanderer die erste Station in der "neuen Welt" waren, werden die Inseln heute von Touristen besucht. Wenn ihr zu den Inseln möchtet, braucht ihr ein Roundtrip-Ticket für die Fähren, die euch vom Battery Park an Manhattans Südspitze zunächst nach Liberty Island, dann nach Ellis Island und anschließend zurück nach Manhattan bringen. Im Roundtrip-Ticket sind alle Fährfahrten enthalten, ansonsten wird für die Inseln selbst und für das Immigration Museum auf Ellis Island kein Eintritt erhoben. Wer rechtzeitig bucht, kann zum gleichen Preis auch ein Roundtrip-Ticket inkl. Pedestal Access für die Freiheitsstatue kaufen (d.h. ihr könnt bis in den Sockel der Statue, nicht aber bis in die Krone aufsteigen). Der Zugang zur Krone ist mittlerweile wieder möglich, aber streng begrenzt auf ca. 10 Personen pro Stunde. Roundtrip-Tickets mit Crown Access sind daher gerne mal ein halbes bis ein Jahr im Voraus vergriffen! 


Eine weitere Option (die allerdings teurer ist), ist das Roundtrip-Ticket inkl. der Hard Hat-Tour auf Ellis Island, bei der man (mit Helm auf dem Kopf, daher der Name) im Rahmen einer zweistündigen Führung das alte, verfallene Krankenhaus der Insel besucht. Wir entscheiden uns für das normale Roundtrip-Ticket (für mich) bzw. das Roundtrip-Ticket inkl. Hard Hat-Tour (für meinen Lostplace-interessierten Freund) und buchen vorab online, um die Wartezeit an den Kassen zu umgehen. Damit seid ihr allerdings an euren ausgewählten Tag und Zeit gebunden. Ca. eine halbe Stunde Wartezeit müsst ihr aufgrund der Sicherheitskontrollen zudem in jedem Fall in Kauf nehmen, bevor ihr auf die Fähre dürft. 


Da wir weder Pedestal- noch Crown Access-Tickets haben, steigen wir auf Liberty Island gar nicht erst aus, denn die Schlangen, um wieder auf eine der Fähren zu gelangen, sind lang... und außerdem lässt sich Lady Liberty doch ohnehin am besten aus etwas größerer Entfernung fotografieren, etwa vom Schiff aus :-) Darüber hinaus gibt es auf Ellis Island genug zu tun für uns. Die Hard Hat-Tour hat meinen Freund sehr begeistert und ist sowohl für Geschichts- als auch Lostplace-Interessierte und für alle, die außergewöhnliche Fotomotive lieben, sehr zu empfehlen. 


Ich hingegen schaue mir erst im Immigration Museum den ca. halbstündigen Film "Island of Hope, Island of Tears" an (ein recht guter Zeitzeugenbericht, wenn auch mit etwas viel amerikanischem Pathos) und genieße anschließend draußen die Sonne und den herrlichen Blick auf Manhattans Skyline. Später besuchen wir dann gemeinsam das Immigration Museum. Inhaltlich sehr spannend, denn ich wusste bis dahin nicht, wie organisiert die Einreise über Ellis Island damals war und wie viel für die Einwanderer getan wurde. Gewünscht hätte ich mir, dass das Museum nicht nur schwerpunktmäßig mit Tafeln und Bildern, sondern mehr auch mit (persönlichen) Gegenständen aus der Zeit seines Betriebs arbeitet. Insgesamt aber ein sehr spannender und lehrreicher Ausflug, den ich empfehlen kann - und eine willkommene Abwechslung zu Stickigkeit und Gedränge drüben in Manhattan!


9/11 Memorial und Museum - der Ort, der einfach sprachlos macht

Auch mit der noch jüngeren Geschichte Amerikas kann (und muss!) man sich in Downtown Manhattan beschäftigen. Für mich auch nach 15 Jahren noch unfassbar - als ich das letzte Mal in New York war, standen die Zwillingstürme noch und wir genossen mehrmals den fantastischen Ausblick von ihrer Aussichtsplattform aus... Jetzt an diesen Ort zurück zu kommen und stattdessen in die Tiefe der riesigen Becken des Memorials zu blicken, in deren Mitte die Wassermassen verschwinden, war ein beklemmendes Gefühl. Doch auch wenn es harter Tobak ist, wollten wir uns unbedingt ausführlich mit den Ereignissen des 11. September auseinandersetzen. 


Um damit zu beginnen, empfiehlt sich die Teilnahme an einer Memorial Tour, d.h. einer geführten, ca. 45-minütigen Tour, bei der ihr Näheres zu den Geschehnissen an diesem verhängnisvollen Tag und zur Errichtung des Memorials erfahrt und in der das Grauen dieses Tages immer wieder auf Einzelschicksale herunter gebrochen wird, was alles nur noch grausamer macht. Die Touren sind sehr authentisch und einfühlsam gemacht, dennoch bin ich dabei häufiger an meine Grenzen gekommen und musste mir mehr als einmal einige Tränen trocknen. Ich würde es jedoch immer wieder machen und auch jedem empfehlen! Die Touren könnt ihr online vorbuchen, um Wartezeiten zu vermeiden, wenn die Kapazitäten gerade erschöpft sind. Sie werden ausschließlich in Englisch angeboten.


Direkt unter dem Memorial liegt - unterirdisch - das 9/11 Museum. Es ist in die Fundamente der ehemaligen Türme integriert. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile. Der räumlich größte Teil beschäftigt sich mit der Architektur der Zwillingstürme und klärt anhand der Fundamente und Überreste über die Bauweise auf und darüber, warum die Türme einstürzen konnten. Dazu sieht man Bilder und Objekte von den Aufräumarbeiten. Bereits dieser Teil des Museums ist sehr bewegend und lässt einem Schauer über den Rücken laufen. Deutlich emotionaler wird es jedoch noch im zweiten Teil, einem räumlich abgegrenzten Bereich, in dem auch das Fotografieren untersagt ist. Dort geht es um das gesamte Grauen des 11. September, um Zeitzeugen-Berichte aus Einsatzleitstellen, um die Notrufe, um die Opfer und ihre persönlichen Gegenstände, etc. Es sind dort einige Bereiche dabei, die für euch, vor allem wenn ihr wie ich schnell emotional reagiert, schwer zu ertragen sein werden, z.B. Aufzeichnungen von Telefonanrufen der Menschen an Bord der Flugzeuge, die sich von ihren Liebsten verabschieden.


Ich rate euch auf jeden Fall, das Museum zu besuchen. Plant dafür ausreichend Zeit ein (wir haben knapp fünf Stunden gebraucht, obwohl auf der Museums-Website eine durchschnittliche Besuchsdauer von zwei bis drei Stunden angegeben ist). Und bedenkt, dass ihr danach sicher keine Lust habt, direkt zum nächsten Highlight zu hetzen, sondern nehmt euch anschließend in Ruhe Zeit für euch und eure Gedanken, etwa bei einem Spaziergang oder in einem netten Café. Auch für das Museum könnt ihr Tickets online vorbuchen, was ich empfehlen kann. Es gibt gegen eine kleine Gebühr Audioguides in vielen Sprachen, darunter Deutsch. Die englischsprachige Version, gesprochen von Robert De Niro, der selbst Zeuge der Anschläge wurde, ist aber besonders eindrucksvoll.


One World Observatory - nach vorne sehen und staunen

So, wie Leben und Tod häufig absurd nah beieinander liegen, befindet sich in Downtown Manhattan neben dem Ort fassungsloser Trauer auch ein Signal des Aufbruchs und des Nach-Vorne-Schauens: Das neu erbaute One World Trade Center, das höchste Gebäude New Yorks, in dessen oberen Etagen sich seit letztem Jahr wieder eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform, das One World Observatory, befindet. Von dort habt ihr einen herrlichen Ausblick auf das südliche Manhattan, auf die Brücken, die Manhattan mit Brooklyn verbinden, aber auch in Richtung Midtown Manhattan zum Empire State Building und all den anderen berühmten Wolkenkratzern.


Am besten fahrt ihr ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang nach oben und genießt dann den Sonnenuntergang, die Dämmerung und die vielen Lichter, die plötzlich überall zu sehen sind. Der Ausblick ist wirklich atemberaubend, alles glitzert unter euch, die Avenues und der Broadway zeigen sich mit den Tausenden Lichtern der Autos als pulsierende Lebensadern der Stadt... das lohnt sich unbedingt! 


Tickets könnt ihr online vorbuchen, was wir auch gemacht haben - allerdings war es aktuell nicht wirklich notwendig, da sich die Existenz der Aussichtsplattform auf dem One World Trade Center noch nicht so rumgesprochen hat und der Andrang daher recht gering war. Das erwies sich oben als sehr angenehm, denn wir konnten in Ruhe in alle Richtungen schauen, ohne dass uns jemand gedrängt hätte... bis auf das Personal, denn wie sich herausstellte, schließt das One World Observatory im Winterhalbjahr bereits um 20 Uhr...


Brooklyn Bridge & Brooklyn Bridge Park - wunderschöner Skyline-Blick

Ok, es ist streng genommen nicht Downtown Manhattan, aber auch nicht soooooo weit weg davon ;-) Auch Brooklyn hat sehr schöne Ecken - und eine davon ist zweifelsohne der Brooklyn Bridge Park. Im Viertel Dumbo (Down unter the Manhattan Bridge Overpass) zwischen Manhattan und Brooklyn Bridge gelegen, bietet er eine kleine Ruheoase inmitten der hektischen Stadt und einen tollen Ausblick auf die Brücke und die Skyline von Downtown Manhattan inklusive One World Trade Center. 


Und an einem Samstagnachmittag, wie bei unserem Besuch, bietet er vor allem eins: Hochzeitspaare! Wir zählen mindestens zehn Hochzeitsgesellschaften, die im Park ihre Shootings absolvieren - eine Gelegenheit für so einige Streetfotografie-Schnappschüsse!


Doch natürlich wollen wir nicht nur die Skyline von Brooklyn aus bewundern, sondern uns auch das ultimative New York-Gefühl holen - und das stellt sich bei einem Spaziergang über die Brooklyn Bridge in Richtung Manhattan ein! Das Bild der Brückenpfeiler und der hängenden Seile, durch deren Netze immer wieder die Wolkenkratzer blitzen ist einfach so ikonisch, man hat es schon so oft gesehen... und kann trotzdem kaum fassen, dass man selbst jetzt an dieser Stelle ist. 


Wer wie wir ein bisschen Zeit hat (bei 8 Tagen Aufenthalt konnten wir zum Glück alles etwas gemütlicher angehen), der kann anschließend auch im Dunkeln nach Brooklyn zurückspazieren und sich im Brooklyn Bridge Park zu einer nächtlichen Foto-Session niederlassen - auch das lohnt sich sehr!


Damit sind wir am Ende meines Rundgangs durch Downtown Manhattan angelangt und ich hoffe, es hat euch gefallen! Im nächsten Teil meiner Reihe nehme ich euch bald mit nach East Village und Greenwich Village.